Warum eigentlich Agentur "Schlosserhaus"?

 

Ich arbeite in einem alten Chiemgauer Bauernhaus im Markt Grassau.

Früher hat hier eine Zeit lang ein Schlosser sein Handwerk betrieben. Auch wenn es

ums Schreiben, um Texte, Manuskripte oder Buchprojekte geht kann es schon mal

klemmen. Blockierte kreative Türen brauchen jemand, der sich auskennt.

Soviel zum Agentur-Namen.

 

Das Schlosserhaus, 1905. Tempera-Malerei vom Chiemsee-Maler Dénes Csanky (1885-1972) 

  

Über mich:

 

Bis Mitte des Jahres 2017 war meine Hauptbeschäftigung die Vermittlung von Autoren an Verlage. 

Literaturagent also, doch nur so erfolgreich, wie es einem Einzelkämpfer trotz allem Engagement möglich ist. Damit habe ich abgeschlossen,

neue Autoren nehme ich künftig nicht mehr an. Außerdem habe ich entdeckt, dass mir das eigene Schreiben zunehmend Vergnügen macht.

Das beweist inzwischen ein halbes Dutzend Bücher sowie zahlreiche Artikel, Features, Porträts und Rezensionen in Magazinen und Tageszeitungen. 

 

Agent bleibe ich weiterhin, jetzt eben "nur" für das Schreiben und Lesen. Unsere älteste Kulturtechnik wird auch die Zeiten von E-Book, Tablet, Smartphone & Co. locker überstehen, doch ein paar Helfer im Hintergrund schaden sicher nicht.

 

Zu denen zähle ich mich schon länger. Die Motivation dafür kommt aus fünf Jahrzehnten in der Buch- und Verlagsbranche, deren viele

Möglichkeiten ich mit Lust genutzt und ausgekostet habe. Meine Erfahrung hat mir gesagt, dass ich sie nicht als Stammtisch-Anekdote

verkümmern lassen soll. Also stelle ich sie lieber allen Schreibern zur Verfügung, bei denen es gerade handwerklich, kreativ, bei der

Planung oder sonstwo irgendwie klemmt.